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Januar 2007:
James Brown - The Godfather

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2006 starb mit James Brown einer der einflussreichsten afroamerikanischen Musiker der Musikgeschichte an Herzversagen in einem Krankenhaus in Atlanta, in das er zuvor wegen einer Lungenentzündung eingeliefert wurde. Ein großes Kapitel der Musikgeschichte wurde an diesem Tag zuende geschrieben. The Godfather Of Soul schloss um 1:45 Uhr für immer seine Augen. Bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus versprach er seinen Fans, dass er bis zu seinem nächsten Auftritt, den er am Silvesterabend absolvieren wollte, wieder fit sei. James Brown hatte immer seine Fans, die Musik und die Bühne im Kopf, dies brachte ihm den Beinamen "The Hardest Working Man In Showbusiness" ein, und nicht nur das machte James Brown einzigartig. Er beeinflusste Heerscharen von Musikern aller Sparten, darunter auch die ganz großen: Michael Jackson sagte einmal "Als ich ihn sich bewegen sah, war ich hypnotisiert. Ich wußte, dass ich das für den Rest meines Lebens auch tun wollte - wegen James Brown". Die Songs von James Brown zählen zu den meistgesampleten Stücken überhaupt und so kann James Brown schon fast als Pate des HipHop bezeichnet werden.

Mit dem Tipp des Monats Januar 2007 möchte ich noch einmal einen legendären Musiker erinnern, der für seine ekstatische und ausdauernde Bühnenperformance auch noch im hohen Alter berühmt war. "The Godfather James Brown - The Very Best Of" ist schon eine etwas ältere Zusammenstellung, enthält aber alle wichtigen Hits aus allen Schaffensperioden vollständig (also ohne Ausblendung nach drei Minuten). "Please Please Please" zum Beispiel - der erste Hit von James Brown aus dem Jahr 1955, oder auch das schnelle "Think" aus dem Jahr 1963 - und wenn den jüngeren Lesern die vorher genannten Titel nichts sagen, so ist "It's A Man's World" (wohl auch durch die Verwendung in einem Werbespot) wirklich ALLEN bekannt, genauso wie "Get Up, I Feel Like Being A Sex Machine" oder "I Got You (I Feel Good)". Feierte James Brown in den späten 50ern, den 60ern und den frühen 70ern große Erfolge, so nahm seine Popularität mit aufkommen der Disco-Welle Ende der 70er etwas ab. Erst 1986 sollte ihm ein Comeback gelingen - mit "Livin' In America" aus dem Rocky IV Soundtrack, das ebenfalls auf dem Album enthalten ist.

Ich halte "The Godfather James Brown - The Very Best Of" für eine erstklassige Zusammenstellung. Wenn jemand etwas auf seine Plattensammlung hält, sollte er mindestens ein James Brown Album besitzen, und wenn sich jemand eine repräsentative Scheibe besorgen will, dann möchte ich ihm "The Godfather James Brown - The Very Best Of" ans Herz legen.

Möge er in Frieden ruhen - seine Musik wird immer weiterleben.

 

Euer

DJ Martinez


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